Rehago

Rehago | Pico Neo 2 blauer Hintergrund

Hallo Pico!

Nach mehrmonatiger Odyssee mit dem kalifornischen VR-Brillen-Hersteller Oculus haben wir uns für einen neuen Lieferanten entschieden.

Oculus Go eingestellt

Das Jahr 2020 steckt voller Überraschungen. Im Juli verkündete die Facebook-Tochter Oculus urplötzlich das Verkaufsende des VR-Headsets Oculus Go. Zwei Monate später folgte die Pressemitteilung, dass auch die technische Unterstützung (SDK) für das Produkt eingestellt wird. 

An sich wäre dies kein Problem. Bereits seit 2019 arbeiten wir an einer Rehago-Version für das VR-Headset Oculus Quest. Das Topmodell des Konzerns ermöglicht als eines der ersten VR-Headsets volle Bewegungsfreiheit im Raum (6DoF) und soll schon in Kürze auch die Bewegung der Hände über integrierte Sensoren erkennen. Damit wären die üblichen Controller, also die fernbedienungsartigen Steuerungsgeräte für die Hand, beim therapeutischen Training überflüssig.

Um eine App wie Rehago nutzen zu können, muss sie zunächst auf einer VR-Brille installiert werden. Wie auf dem Smartphone lädt man die Software dazu aus einem App-Store auf das Gerät herunter. Updates erhält die Software danach über eine Verbindung mit dem App-Store.

Intransparenter App-Store

Anders als bei Smartphones besitzt jede Brille von Oculus einen eigenen App-Store. Das wäre so, als wenn für jedes Apple iPhone ein eigener App-Store existieren würde. Hätten die Brillen komplett unterschiedliche Betriebssysteme, so wäre dies verständlich. Bei fast allen VR-Brillen bildet jedoch das von Telefonen bekannte Betriebssystem Android die Grundlage.

Für die VR-Brille Oculus Go haben wir einen Zugang zum App-Store. Für den der Oculus Quest mussten wir uns im Sommer neu bewerben.

Leider stellte sich heraus, dass die Aufnahme in den App-Store der Oculus Quest einem äußerst intransparenten Prozess unterliegt. Nach unserer Kenntnis ist es bisher nur einer Handvoll Spieleentwicklern gelungen, einen Titel im App-Store der Oculus Quest zu platzieren. Ein sehr erlesener Kreis.

Trotz immensen Aufwands, unzählige Arbeitsstunden und der Mitarbeit aller Teammitglieder wurde unsere Bewerbung für die Aufnahme in den App-Store mit einer standardisierten E-Mail wiederholt abgelehnt. Auf Nachfragen und etliche Kontaktversuche bekamen wir keine verwendbare Reaktion.

Ohne die Aufnahme in den App-Store der Oculus Quest müssten Software-Updates über sehr umständliche Installationsverfahren durchgeführt werden. Das möchten wir unseren Nutzerinnen und Nutzern nicht zumuten.

Anmeldung nur noch per Facebook

Im Spätsommer verkündete Oculus eine weitere Änderung, die für uns das Ende der Zusammenarbeit einläutete: Alle Benutzer benötigen von nun an ein Facebook-Profil, um sich in den Oculus VR-Brillen anmelden zu können. Da dies mit unseren Standards nicht vereinbar ist, haben wir uns rasch nach Alternativen umgesehen. 

Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Rehago | Pico Interactive Logo

Fündig geworden sind wir beim Unternehmen Pico Interactive. Im privaten Konsumentenbereich ist die Marke noch relativ unbekannt, da der Fokus des Herstellers bisher auf Geschäftskunden lag.

Die VR-Brillen, wie z.B. die Pico Neo 2, bieten erstklassige Performance im Oberklasse-Segment und zeichnen sich durch sehr guten Tragekomfort aus. Genau wie die Produkte von Oculus können diese VR-Brillen als Standalone, also ohne einen PC, verwendet werden. Zudem bietet die Headsets von Pico Interactive volle Bewegungsfreiheit (6DoF) an. Das bedeutet, die Brille erkennt nicht nur Kopfbewegungen, sondern erfasst die Bewegungen und Position des Nutzers im Raum.

Wenn Sie mir Informationen zur Pico Neo 2 wünschen, klicken Sie gerne auf diesen Link.

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