Rehago https://rehago.eu Virtual Reality Training Wed, 16 Sep 2020 17:31:22 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.1 https://rehago.eu/wp-content/uploads/2020/08/cropped-200527-Rehago-img-Favicon@4x-32x32.png Rehago https://rehago.eu 32 32 Was macht man bei einem Schlaganfall? https://rehago.eu/was-machen-bei-schlaganfall/ Fri, 04 Sep 2020 14:50:59 +0000 https://rehago.eu/?p=2701 Schlaganfälle sind weltweit die zweithäufigste Todesursache. Sie kommen ohne Vorankündigung und werden oft zu spät erkannt. Rechtzeitiges Handeln kann Leben retten! Der Schlaganfall – ein Notfall. Bei einem Schlaganfall (fachsprachlich: Apoplex) kommt es zu einer akuten Minderdurchblutung eines Hirnareals. Wird das betroffene Hirngewebe über einen längeren Zeitraum nicht mit Sauerstoff versorgt, stirbt es ab. Ursache …

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Schlaganfälle sind weltweit die zweithäufigste Todesursache. Sie kommen ohne Vorankündigung und werden oft zu spät erkannt. Rechtzeitiges Handeln kann Leben retten!

Der Schlaganfall – ein Notfall.

Bei einem Schlaganfall (fachsprachlich: Apoplex) kommt es zu einer akuten Minderdurchblutung eines Hirnareals. Wird das betroffene Hirngewebe über einen längeren Zeitraum nicht mit Sauerstoff versorgt, stirbt es ab. Ursache hierfür ist in der Regel eine verstopfte Hirnarterie, seltener kann auch eine Hirnblutung vorliegen.

 

Schlaganfälle gilt es rechtzeitig zu erkennen und zügig zu Handeln.

Wie erkenne ich einen Schlaganfall? Das ist gar nicht so einfach!

Ein Schlaganfall ist ein echtes „medizinisches Chamäleon“. Betroffene zeigen sehr unterschiedliche Symptome, die sich im zeitlichen Verlauf wandeln können. Am häufigsten kommt es zu Lähmungen in den Armen, Beinen oder im Gesicht, aber auch das Sehvermögen oder sogar die mentale Verfassung können beeinträchtigt sein.

Alle Symptome haben jedoch eine Gemeinsamkeit: Die Ausfallserscheinungen betreffen fast immer nur eine Körperhälfte! Während beispielsweise die linke Hand problemlos funktioniert, fällt der rechten Hand das Schreiben schwer. Viele Betroffene merken, dass alltägliche Aufgaben auf einmal nicht mehr gelingen wollen. Feinmotorische Tätigkeiten wie Zähne putzen oder Schuhe binden bereiten plötzlich große Probleme. Bei einem unbemerkten, einseitigen Sehverlust kann es sogar schwierig werden, Türrahmen zu durchlaufen oder es wird beim Gang durch die Wohnung ständig an Möbelstücken angestoßen.

Sämtliche Symptome, bei denen es erstmalig zu plötzlichen, halbseitigen Ausfällen kommt, sprechen für einen Schlaganfall.

Wenn Sie bei einer Person einen Schlaganfall vermuten, können sie den FAST-Test durchführen. Anhand dieses Schemas lassen sich halbseitige Ausfälle schnell feststellen; Jeder der vier Buchstaben steht hierbei für einen kurzen Test.

Rehago | Schlaganfall | FAST Methode 01 - Einleitung
Rehago | Schlaganfall | FAST Methode 02 - Face

F wie Face

Lassen sie die Person die Stirn runzeln, die Backen aufblasen und die Zunge herausstrecken. Stellen Sie Seitenunterschiede fest?

Rehago | Schlaganfall | FAST Methode 03 - Arms

A wie Arms

Kann die Person beide Arme heben (und halten)? Ist der Händedruck rechts und links gleich kräftig?

Rehago | Schlaganfall | FAST Methode 02 - Face

S wie Speech

Ist die Sprache klar und deutlich oder verwaschen? Sind flüssige Sätze möglich oder gleicht das Gesprochene eher einem Wortsalat?

Rehago | Schlaganfall | FAST Methode 02 - Face

T wie Time

Ist die Person zeitlich orientiert und kann Wochentag und Datum nennen? Auch der Beginn der Ausfälle sollte erfragt werden.

Im Zweifelsfall: 112

Sollten Sie bei sich oder einer Person in Ihrer Nähe Symptome mit erstmalig auftretenden, halbseitigen Ausfällen bemerken, ist Eile gefragt. Alarmieren Sie in jedem Fall zügig den Rettungsdienst über den europaweiten Notruf 112. Das Zeitfenster, in dem bleibende neurologische Schäden verhindert werden können, ist begrenzt. Wird ein Schlaganfall früh genug erkannt, stehen die Chancen gut und irreversible Schäden können minimiert werden.

Rehago | Symbolbild | Krankenwagen mit Blaulicht

Schlaganfallpatienten werden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus mit einer „Stroke Unit“ transportiert. Das ist eine Abteilung, in der die für den Schlaganfall ursächlichen Blutgerinnsel entfernt werden können. Um eine Hirnblutung auszuschließen, wird eine CT-Aufnahme des Schädels gemacht. Wenn keine Blutung festgestellt wird und seit dem Beginn des Schlaganfalls nicht mehr als 4,5 Stunden vergangen sind (sog. Lysefenster), kann mit einer Lysetherapie begonnen werden. Hierbei werden stark blutverdünnende Medikamente gegeben, die das Blutgerinnsel im Hirn auflösen können.

 

Bedenken Sie immer: Je schneller der Betroffene ins Krankenhaus kommt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er keine schwerwiegenden Folgen erleidet. In der Notfallmedizin gilt der Leitspruch: „Time is Brain!“

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Die häufigsten Ursachen für Schlaganfälle https://rehago.eu/die-haeufigsten-ursachen-fuer-schlaganfall/ https://rehago.eu/die-haeufigsten-ursachen-fuer-schlaganfall/#respond Mon, 31 Aug 2020 22:43:53 +0000 https://web-10191-100.s3.gigabit.de/?p=2428 Der Begriff „Schlaganfall“ deutet darauf hin, dass die Symptome bei den Betroffenen oft „schlagartig“ einsetzen. Dabei gibt es eine Reihe an Risikofaktoren, die sich über Jahre anbahnen und irgendwann zu einem Schlaganfall führen können. In diesem Text erläutern wir die häufigsten Ursachen eines Schlafanfalls. Die Symptomatik eines Schlaganfalls setzt akut ein, die Ursachen hierfür entwickeln …

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Der Begriff „Schlaganfall“ deutet darauf hin, dass die Symptome bei den Betroffenen oft „schlagartig“ einsetzen. Dabei gibt es eine Reihe an Risikofaktoren, die sich über Jahre anbahnen und irgendwann zu einem Schlaganfall führen können. In diesem Text erläutern wir die häufigsten Ursachen eines Schlafanfalls.

Rehago | Pixabay | VSRao Pixabay

Die Symptomatik eines Schlaganfalls setzt akut ein, die Ursachen hierfür entwickeln sich jedoch oftmals über Jahre.

Schlaganfall durch Gefäßverschluss

Rund 270.000 Menschen in Deutschland erleiden jährlich einen Schlaganfall. Über 80 % aller Schlaganfälle sind ischämisch, das heißt, sie entstehen durch eine akute Mangeldurchblutung im Gehirn. Diese Durchblutungsstörungen können durch Thromben, also Blutgerinnsel entstehen, die im Gehirn eine Arterie verstopfen. Wenn das Hirnareal um die Arterie herum nicht mehr genügend Sauerstoff erhält, sterben die Gehirnzellen ab und es kommt zum akuten Bild eines Schlaganfalls.

Risikofaktoren für einen Thrombus im Gehirn sind Bluthochdruck und Vorhofflimmern am Herzen. Durch die unkoordinierten Kontraktionen des Herzens im Rahmen eines Vorhofflimmerns kann sich das Blut im linken Herzohr stauen, was die Entstehung der Blutgerinnsel begünstigt. Weitere Risikofaktoren sind Rauchen und Übergewicht.

Rehago | Gehirndurchblutung Grafik

Eine Blutung im Gehirn kann durch brüchige Gefäßwände entstehen.

Quelle: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Schlaganfall durch Blutung

Knapp jeder fünfte Schlaganfall entsteht durch eine akute Blutung im Gehirn, die das gesunde Hirngewebe verdrängt und zu Symptomen führt. Der chronische Bluthochdruck ist auch hier ein häufiger Risikofaktor. Durch den ständigen Bluthochdruck werden die arteriellen Gefäßwände geschädigt, sodass diese leichter perforieren können.

Ein weiterer Risikofaktor stellt die Amyloidangiopathie dar. Bei dieser Erkrankung lagert sich das Peptid β-Amyloid in den Hirngefäßen ab. Dadurch werden diese Gefäße brüchig und das Schlaganfallsrisiko steigt. Angeborene Gefäßfehlbildungen und sekundäre Einblutungen zum Beispiel durch Tumoren im Gehirn stellen ebenfalls häufige Ursachen dar. Zudem ist das Risiko einer Hirnblutung bei Menschen erhöht, die blutverdünnende Medikamente erhalten.

Wie unterscheide ich zwischen einem Gerinnsel und einer Blutung im Gehirn?

Ein Schlaganfall kann zu verschiedensten neurologischen Defiziten führen. Dabei ist eine Unterscheidung zwischen einem Blutgerinnsel und einer Blutung als Ursache des Anfalls anhand der Symptome nicht möglich. Wichtig ist es, die betroffene Person schnellstmöglich in ein Krankenhaus bringen zu lassen, wo anhand bildgebender Verfahren (meistens Computertomografie) detektiert wird, ob es sich um eine Ischämie oder um eine Blutung handelt und eine entsprechende Therapie eingeleitet werden kann.

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Was ist eigentlich Ergotherapie? https://rehago.eu/berufsbild-ergotherapie/ https://rehago.eu/berufsbild-ergotherapie/#respond Mon, 31 Aug 2020 22:04:42 +0000 https://web-10191-100.s3.gigabit.de/?p=2413 Ergotherapie? Ja schon gehört. Sowas wie Physio oder? Ähmm -, Jein? Nein! Optimaler Weise arbeitet die Ergotherapie und die Physiotherapie eng zusammen. Die beiden Berufe haben jedoch unterschiedliche Kerngebiete in der gemeinsamen Versorgung von Personen. Die Ergotherapie hat die menschliche Betätigung im Blick. Die Physiotherapie beschäftigt sich vorwiegend mit der Bewegung des Menschen.   Die …

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Ergotherapie?
Ja schon gehört. Sowas wie Physio oder?
Ähmm -, Jein? Nein!

Optimaler Weise arbeitet die Ergotherapie und die Physiotherapie eng zusammen.

Die beiden Berufe haben jedoch unterschiedliche Kerngebiete in der gemeinsamen Versorgung von Personen. Die Ergotherapie hat die menschliche Betätigung im Blick. Die Physiotherapie beschäftigt sich vorwiegend mit der Bewegung des Menschen.

 

Die übergeordnete Aufgabe der Ergotherapie ist es:

Alters- und alltagsrelevante Voraussetzungen zu schaffen, dass Menschen Betätigungen ausführen können.

Es handelt sich um Dinge, die sie tun muss, tun will oder von ihr erwartet werden zu tun.

Dabei überprüft die Ergotherapie zeitgleich die Person, die Betätigung und die Umwelt. (Quelle: DVE, Manual ETpro, in press 2020)

 

 

Rehago | VR Spiegeltherapie | Mann im Rollstuhl bei Training mit Therapeutinnen

Das Geheimnis „was ist eigentlich Ergotherapie“ wird gelüftet.

Alles was Sie in Ihrem Alltag tun kann als Betätigungen angesehen werden. Von der einfachen Handlung wird es zur Betätigung, wenn Sie bemerken wie wichtig das Tun Ihnen ist. Meist bemerken Sie dies erst, wenn Sie eine bestimmte Betätigung nicht mehr ausführen können. In Gesprächen und durch Beobachtungen findet die Ergotherapeutin heraus, welche Betätigungen Ihnen wichtig sind. Anschließend suchen Sie mit der Therapeutin nach Wegen, um diese Dinge wieder bewältigen zu können.

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor:

Sie können Ihren Morgendlichen Kaffee nicht mehr wie gewohnt genießen.

Dieser morgendliche Kaffeegenuss ist das, was Ihren Tag zu einem guten Tag macht. Ganz gleich was Ihnen dieser Tag bringen mag.

Während des Klinikaufenthaltes sucht die Ergotherapeutin das Gespräch mit dem Personal. Sie arrangiert etwas, so dass Sie Ihrer morgendlichen Kaffeeroutine nachgehen können.

Sind Sie zu Hause und es funktioniert nicht mehr auf dem Weg wie früher? Sucht die Ergotherapeutin mit Ihnen Möglichkeiten die Routine zu verändern. Es entsteht wieder ein bedeutungsvolles Tun für Sie.

Die Ergotherapie hat in ihrem Behandlungsansatz immer mindestens drei Möglichkeiten:

  1. mit Ihnen zu trainieren (Person),
  2. Ihre Art Kaffee herzustellen zu verändern (Umwelt) oder
  3. mit Ihnen eine andere morgendliche Routine zu erarbeiten (Betätigung).

Rehago | Thieme Group | Person Environment Occupation (PEO) Model

Quelle: Thieme Group

Wo arbeiten Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten?

  • Rehabilitationskliniken
    • neurologische, orthopädische oder psychosomatische
  • Krankenhäuser
  • Palliativmedizin
  • Psychiatrien
  • Ambulant arbeitende Praxen
  • Sozial Pädiatrische Zentren
  • Werkstätten für Menschen mit Behinderung
  • Kindergärten und Schulen
  • Für Städte, Kommunen und Gemeinden.

Im Rahmen der Krankenkassen haben Sie Zugang zur Ergotherapie über eine Verordnung. Nähere Information für Ihren Weg zur Ergotherapie finden Sie hier: https://dve.info/ergotherapie/infos-fuer-patienten

Womit arbeiten Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten

Ergos sind eine Art MacGyver

Der Behandlungsprozess in der Ergotherapie ist angelehnt an den der Medizin. Zuerst informiert sich die Therapeutin in einem Anamnesegespräch über Ihre Anliegen. Sie befundet Sie mit typischen ergotherapeutischen Beobachtungen und Gesprächen. Daraus erstellt sie eine ergotherapeutische Diagnose und kann eine Behandlungsprognose abgeben. Gemeinsam entwickeln Sie den zeitlichen Verlauf Ihres Behandlungsplanes. Während Ihrer Therapiezeit beschäftigt sich die Therapeutin mit Ihrem konkreten Tun. Sie erarbeiten Tagesabläuft wie Sie Übung und Training in Ihren Alltag integrieren können. Zum Behandlungsende überprüft die Therapeutin Ihre Fertigkeiten. Dadurch kann der Erfolg der Therapie festgestellt werden.

Schon gewusst?

Die Ergothapieausbildung war bisher kostenpflichtig und ist jetzt in vielen Bundesländern „schulgeldfrei“. Zudem können Lernende einen Bachelor-Abschluss als Ergotherapeutin erwerben. Siehe: DVE

Die Ergotherapie ist eine evidenzbasierte Methode. Nutze Ergotherapie und dein Leben gewinnt an Lebensqualität und Wohlbefinden. Siehe: Patientenleitlinie

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